Gartengestaltung-Niederrhein
seit über 20 Jahren in Neukirchen-Vluyn 

Düngung von Rasenflächen



Rasen ist eine Intensivkultur, besonders - und das ist in den meisten Fällen so - wenn das Schnittgut abgeräumt wird und regelmäßig, d.h. alle 14 Tage oder öfter, geschnitten wird.
Daraus folgt, dass sich nur ein gut ernährter Rasen optimal gegen Unkräuter jeglicher Art durchsetzen kann, die unerwünschten Pflanzen innerhalb der Rasenfläche haben es bedeutend schwerer, sich zu etablieren.
Die Menge an Düngern, die eine Rasenfläche braucht, lässt sich nur durch die Untersuchung einer Bodenprobe der Fläche bestimmen.
Untersucht wirt der Gehalt des Bodens an Phosphor, Kalium, Magnesium sowie des pH-Wertes und der Bodengruppe.
Der Stickstoffgehalt wird nicht zwingend untersucht, er ist abhängig von der Kultur. Daraus folgen  mind. drei Düngergaben 
pro Jahr bzw. Vegetationsperiode
Stickstoffmangel erkennt man gut an gelb gefärbtem Rasen, der kaum wächst und aussieht "wie angetrocknet".

Gerne berechne ich Ihnen auf Grundlage des Befundes die benötigte Menge an optimal geeigneten Düngern für Ihre gesamte Rasenfläche. 
Hinsichtlich des Phosphatgehaltes von Böden lässt sich sagen, dass er häufig hoch ist, da Phosphor nicht ausgewaschen wird und regelmäßige Nachlieferung durch falsche Auswahl an Düngern sowie auch durch Niederschläge stattfindet.

Mulchen von Pflanzflächen 

Abdecken von Pflanzflächen mit Mulchstoffen stellt heute eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Pflegeaufwandes dar. Jäten und hacken wird erleichtert, indem zunächst der Unkrautwuchs stark gemindert wird und zusätzlich lassen sich unerwünschte Pflanzen leichter entfernen. Gängige Mulchmaterialien sind Rindenmulch, aber auch feinere Gesteinskörnungen lassen sich verwenden, wobei die Beschaffbarkeit sowie der Preis im Vordergrund stehen.

Vorteile:

Durch eine Mulchschicht von 5 cm Höhe (50l/m2) können 60-80% des Jäteaufwandes gespart werden. Wurzelunkräuter wie Quecken werden jedoch nicht unterdrückt, sie müssen vor dem Mulchen vollständig entfernt werden Weitere Vorteile sind die Feuchtigkeitsspeicherung sowie das Verhindern von Hochfrieren bei Herbstpflanzung von Stauden, besonders auf schweren Böden.

Nachteile:

Häufig ist ein verringertes Staudenwachstum zu beobachten.Dies resultiert aus der Stickstoffestlegung durch den Abbau des organischen Mulchmaterials. Durch Stickstoffdüngung kann der Ursache entgegengewirkt werden. Diese muß aber vor dem Mulchen erfolgen und sollte für Waldrandstauden 5-10 gr/m2, für Beetstauden 15-20 gr/m2 und für Freiflächenstauden 10-15 gr/m2 N als Mittelwert betragen. Eine Bodenuntersuchung auf N-Gehalt ist von Vorteil. Häufig wird Rindenmulch von Vögeln von den Mulchflächen auf z.B. angrenzende Wege verlagert, so dass bei extrem gepflegten Anlagen bisweilen der Mulch zurück auf die Pflanzflächen gebracht werden muß.

Andere Mulchmaterialien:

Laubkompost, Grünkompost, Holzhäcksel, Folien, Vliese, Kalksplitt, Blähschiefer, Lava, Bims, Kakaoschalen. Folien und Vliese werden überwiegend im Gemüse- und Obstbau(Erdbeeren) eingesetzt. Laub- und Grünkompost sind geeignet, sofern sie gütegesichert sind und demnach keine Unkrautsamen enthalten. Holzhäcksel unterdrücken die Keimung der Unkräuter weniger gut als z.B. Rindenmulch, weil es weniger dicht lagert. Mineralische Produkte wie Kalksplitt, Lava, Bims, Blähschiefer beeinträchtigen nicht die Nährstoffversorgung, sind aber hinsichtlich ihrer optischen Beschaffenheit nur eingeschränkt verwendbar. Kakaoschalen sind gut geeignet, können sogar zu Salzschäden führen, eine Stickstoffestlegung findet nicht statt.
Literatur: Gartenpraxis 6/1997, Hertle, B.: Mulchmaterialien in Staudenflächen, Beiträge zur räumlichen Planung, Bd. 42, Hrsg.: Institut für Grünplanung und Gartenarchitektur, Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung, Uni Hannover

Themengärten


Der Garten soll viele Funktionen erfüllen, Erholung und Entspannung bieten, Einbeziehung des Hauses in die natürliche Umgebung bzw. Landschaft, Visitenkarte des Hausherrn und nicht zuletzt Sauerstoffspender. Dazu brauchen wir soviel Grün als möglich, um die Gartenatmosphäre zu schaffen, die wir uns wünschen. Die Anlage des Gartens ist jedoch nicht immer so ganz einfach, da so viele zum Teil völlig unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden müssen: Welche Pflanzen- und Gartentypen gefallen dem Besitzer des Gartens, welche Pflanzen lassen sich miteinander vergemeinschaften, Schatten, Blütezeit, Wuchsform und -größe, Blattformen und -farben, Standortansprüche an Licht und Boden usw. Wichtig ist, nicht einfach alle möglichen Pflanzen in den Garten zu setzen, nur damit er bepflanzt erscheint und etwas im Garten steht. Es geht doch nicht, z.B. eine Trockenheit liebende Steppen-heidepflanze in ein feuchtfrisches Aueklima zu setzen. Dann passen die Pflanzen vom Charakter nicht zueinander; zum zweiten wird die Pflanze dies auch nicht Überleben. Viele Pflanzen lassen sich zu einer bestimmten Pflanzengemeinschaft zusammenfassen, die sich aus der Summe der Pflanzenbedürfnisse ergibt. So entstehen die Themengärten.